Kein Artikel, keine Landingpage und keine Stationsseite wird allein nach Einschätzung freigegeben. Jedes Stück läuft durch dieselbe zweistufige Prüfung und kommt mit einer Note, einer Mängelliste und einem Ja oder Nein heraus. Hier ist der Mechanismus.
Die zwei Freigaben stellen unterschiedliche Arten von Fragen. Freigabe 1 stellt neun Fragen mit faktischen Antworten — gibt es ein H1, stimmen Schema und sichtbarer Text überein, sind die Preise belegt. Freigabe 2 fragt, wie gut das ist, und antwortet mit einer Zahl. Fakten kommen zuerst, denn eine schön geschriebene Seite mit erfundenen Zahlen ist kein Beinahe-Treffer. Sie ist ein Risiko.
Das sind Fakten, keine Meinungen, deshalb werden sie als bestanden oder nicht bestanden erfasst — mit der genauen Stelle des Mangels und dem, was seine Behebung erfordert. Hier wird nichts bewertet, gewichtet oder gegen etwas anderes abgewogen.
Ein Blocker bedeutet NICHT FREIGABEREIF, bei jeder Note, auch A+. Qualität kann sich nicht an einem faktischen Mangel vorbeikaufen, damit die zwei Signale nie stillschweigend zu „gut genug“ verrechnet werden.
Inhalte, die Freigabe 1 bestehen, werden in fünf Kategorien mit festen Gewichten bewertet. Die Gewichtung macht die redaktionelle Haltung explizit: ob die Seite die tatsächliche Frage des Lesers beantwortet, zählt doppelt so viel wie ihr Klang.
Sechs Prüfperspektiven speisen diese fünf Zahlen, statt einzeln bewertet zu werden — SEO, Answer-Engine-Reife, redaktionelle Qualität, Engagement, Marke und Conversion.
Die Gewichte verschieben sich vor der Bewertung mit dem vorherrschenden Inhaltstyp, und die Prüfung nennt, was sie verschoben hat. Conversion-nahe Seiten werden auf lokale Relevanz, Buchungsinformationen und kommerzielle Klarheit gewichtet. Informationsseiten auf Tiefe und Antwortreife. Inspirationsgetriebener Reise-Content erhält eine ausdrückliche Ausnahme: er wird nicht dafür abgestraft, schlechter maschinell auslesbar zu sein, wenn das Leseerlebnis dadurch stärker ist — Destinationstexte werden kein Betriebshandbuch, um einem Snippet zu gefallen.
Das Format ist fest, und genau das macht Ergebnisse über Autoren, Inhaltstypen und Monate hinweg vergleichbar.
Erkannt, mit Nennung jeder Gewichtsanpassung.
Freigabereif oder nicht freigabereif.
Ein Buchstabe, eine Zahl von 100.
Was, wo genau, und was die Behebung erfordert.
Alle fünf, mit ihren Gewichten.
Was das Stück gut macht, damit es wiederholt wird.
Hoch, mittel und Feinschliff — jeweils mit Abschnittsbezug.
Veröffentlichen oder überarbeiten, mit Begründung.
Der Prüfmechanismus und die Rubrikstruktur, die ich entworfen habe und betreibe. Gewichte, Blocker, Notenbänder und Ausgabeformat sind gezeigt; die Bewertungsanleitung hinter jeder Kategorie wird nicht veröffentlicht.
Die Rubrik bewertet einen Entwurf gegen einen definierten Standard. Sie misst keine veröffentlichte Leistung — dafür sind die Belege in den Case Studies da. Rubrik v2.0, beschrieben im Betriebsstand August 2026.